EA Oligopolistische Märkte | Abgabe bis 6. Dezember 2018

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Axel Hillmann
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EA Oligopolistische Märkte | Abgabe bis 6. Dezember 2018

Beitragvon Axel Hillmann » Di 2. Okt 2018, 12:17

Liebe KommilitonInnen,

Hinweise zur Lösung der Aufgabe 1 finden Sie in den Klausurlösungen 1a) vom März 2018 (Aufgabe a), 1a) vom März 2016 (Aufgabe b) sowie 1d) vom März 2014 (Aufgabe c).

Freundliche Grüße
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Re: EA Oligopolistische Märkte | Abgabe bis 6. Dezember 2018

Beitragvon HK1 » Mi 10. Okt 2018, 13:11

Hallo und Guten Tag,

vielleicht sehe ich ja den Wald vor lauter Bäumen im Moment nicht mehr - können Sie mir raushelfen?
In der Aufgabenstellung ist von "n Firmen produziert wird" die Rede. Dann auf einmal "Beide Anbieter haben variable Kosten".

Die Frage bezieht sich auf das Script ab Seite 31, nur bin ich mir total unsicher, ob jetzt der 2-Firmen-Fall oder der n-Firmen-Fall hergeleitet werden soll.

Danke & Grüße

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Re: EA Oligopolistische Märkte | Abgabe bis 6. Dezember 2018

Beitragvon Axel Hillmann » Do 11. Okt 2018, 19:05

Liebe/r Kommilitone/in,

eine kleine Ungenauigkeit in der Aufgabenstellung. Danach müsste es gestattet sein, in den Teilaufgaben a) und b) entweder für den n-Fall oder für ein Duopol zu antworten. Die Teilaufgabe c) stellt dann eindeutig auf den n-Fall ab.

Freundliche Grüße
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Re: EA Oligopolistische Märkte | Abgabe bis 6. Dezember 2018

Beitragvon Sebastian90 » Mi 31. Okt 2018, 09:33

Sehr geehrter Herr Hillmann,

für Aufgabe a) habe ich ein Ergebnis von X^CN = 1700 (X_i + x_-1 =x^CN) Mengeneinheiten. Jeder Oligopolist stellt 850 Mengeneinheiten her.

Ist dies korrekt oder liege ich dort völlig falsch?

Zu b) habe ich leider überhaupt keinen Ansatzpunkt. Ich weiß nicht wo ich den Subventionssatz unterbringen soll. Haben Sie vielleicht einen Tipp?


zu c) lediglich eine erste Vorüberlegung ..die Idee das im Bertrand-Nash-Gleichgewicht Preis=Grenzkosten gilt, also sich ein Preis von 5 einstellt. Gem. der Preisabsatzfunktion P(X)= 2555 -X müsste sich eine Gesamtnachfragemenge von 2550 einstellen [P(5)=2555-5 => 2550] Der Gewinn im langfristigen Gleichgewicht sollte bei P=GK Null sein?

Viele Grüße

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Re: EA Oligopolistische Märkte | Abgabe bis 6. Dezember 2018

Beitragvon Axel Hillmann » Mo 5. Nov 2018, 11:35

Liebe/r Kommilitone/in,

Sebastian90 hat geschrieben:für Aufgabe a) habe ich ein Ergebnis von X^CN = 1700 (X_i + x_-1 =x^CN) Mengeneinheiten. Jeder Oligopolist stellt 850 Mengeneinheiten her.

richtig.

Sebastian90 hat geschrieben:Zu b) habe ich leider überhaupt keinen Ansatzpunkt. Ich weiß nicht wo ich den Subventionssatz unterbringen soll. Haben Sie vielleicht einen Tipp?

Eine Subvention mit dem Satz S pro Mengeneinheit erhöht den Erlös pro Mengeneinheit. Das müssen Sie in der Gewinnfunktion berücksichtigen.

Axel Hillmann hat geschrieben:Hinweise zur Lösung der Aufgabe 1 finden Sie in den Klausurlösungen 1a) vom März 2018 (Aufgabe a), 1a) vom März 2016 (Aufgabe b) sowie 1d) vom März 2014 (Aufgabe c).


Sebastian90 hat geschrieben:zu c) lediglich eine erste Vorüberlegung ..die Idee das im Bertrand-Nash-Gleichgewicht Preis=Grenzkosten gilt, also sich ein Preis von 5 einstellt. Gem. der Preisabsatzfunktion P(X)= 2555 -X müsste sich eine Gesamtnachfragemenge von 2550 einstellen [P(5)=2555-5 => 2550] Der Gewinn im langfristigen Gleichgewicht sollte bei P=GK Null sein?

So ist es.

Freundliche Grüße
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Beitragvon Sebastian90 » Di 6. Nov 2018, 06:47

Hallo Herr Hillmann,

gem. Ihrer Lösung zur Altklausur müsste der Subventionssatz 2550 Geldeinheiten betragen:

Xopt=2550
max!G= (2555-X+S)*X

G'/X'= 2550-2X +S=0
S=2*Xopt-2550
S=2*2550-2550=2550

Vielen Dank und beste Grüße

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Re: EA Oligopolistische Märkte | Abgabe bis 6. Dezember 2018

Beitragvon Axel Hillmann » Di 6. Nov 2018, 23:09

Liebe/r Kommilitone/in,

Sebastian90 hat geschrieben:gem. Ihrer Lösung zur Altklausur müsste der Subventionssatz 2550 Geldeinheiten betragen:

nein.

Sebastian90 hat geschrieben:Xopt=2550

Das ist richtig.

Sebastian90 hat geschrieben:max!G= (2555-X+S)*X

Das wäre das Gewinnmaximierungsproblem eines Monopolisten. Hier haben wir jedoch entweder den n-Oligopol-Fall oder ein Duopol - je nach dem, was man aus dem Aufgabenkopf liest.

Freundliche Grüße
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Beitragvon Sebastian90 » Mi 7. Nov 2018, 09:40

Hallo,
vielen Dank für Ihre Antwort.

Neue Überlegung:

G_i=(2555-X_i-X_-i +S)*X_i -5*X_i
= 2555X_i - X_i^2 - X_i * X_-i + S *X_i

G'/Xi' = 2550 - 2X_i - X_-1 +S =0
X_i= 1275 - 0,5*X_-i + 0,5S

Aufgrund gleicher Kostenstruktur für X_-i:

X_-i= 1275 - 0,5*X_i + 0,5S

Einsetzen von X_-i in X_i gibt:

X_i= 850 +S bzw. S =Xi - 850
Einserzen von x opt =2550
S= 2550 - 850 = 1700.

Ich befürchte ich bin auf dem Holzweg.

Viele Grüße
Sebastian

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Re: EA Oligopolistische Märkte | Abgabe bis 6. Dezember 2018

Beitragvon Axel Hillmann » Mi 7. Nov 2018, 12:56

Hallo Sebastian,

Sebastian90 hat geschrieben:Neue Überlegung:

G_i=(2555-X_i-X_-i +S)*X_i -5*X_i
= 2555X_i - X_i^2 - X_i * X_-i + S *X_i

nein, es muss heißen:

G_i = [2555 - X_i - SUMME(X_-i) +S]*X_i - 5*X_i

Alternativ:

G_i = [2555 - X_1 - (n-1)*X_i +S]*X_1 - 5*X_1

Sebastian90 hat geschrieben:Aufgrund gleicher Kostenstruktur für X_-i:

Genau, das muss / kann man hier nutzen!

Für n = 2 ergibt sich S = 1.275

Ein solch hoher Subventionssatz ergibt sich aus der Diskrepanz von Prohibitivpreis (P_max = 2.555) und Durchschnittskosten (5).

Freundliche Grüße
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Re: EA Oligopolistische Märkte | Abgabe bis 6. Dezember 2018

Beitragvon Sebastian90 » Mi 7. Nov 2018, 18:44

Sehr geehrter Herr Hillmann,

vielen Dank für Ihren Hinweis.

Mein derzeitiges Ergebnis:

G_i=(2555-X_i - Summe(X_-i)+S]*X_i-5*X_i
G'/X_i' = 2550 -2X_i - Summe(X_-i) + S =! 0

2X_i = 1275 - 0,5*Summe(X_-1) +0,5*S mit: X_i = Summe(X_-i)

1,5X_i=1275 +0,5S |*2
3X_i = 2550 + S
S=3X_i -2550

Für n=2 mit X_i^opt=X^opt*0,5 = 2550*0,5= 1275
S=3*1275-2550
S=1275

Vielen Dank und beste Grüße
Sebastian


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